13.05.26 –
Die Insolvenz des bisherigen Trägers der offenen Ganztagsschulen (OGS) in der Gemeinde hat für große Aufregung in der Elternschaft gesorgt. Wir können diese gut nachvollziehen, ist die OGS doch für viele Familien eine elementare Voraussetzung für die Organisation von Alltag und Beruf. Daher haben wir uns als Fraktion SozialPlus, bestehend aus den Grünen und Der Linken, zusammen mit unserer Bürgermeisterin und der Gemeindeverwaltung für eine gute und sichere Weiterführung des OGS-Betriebs eingesetzt. Dies schließt die Über-Mittagsbetreuung (ÜMi) mit ein.
Wir freuen uns sehr, dass mit der Übernahme durch die Gemeinde der Betrieb nun gesichert werden kann. Dies ist für die betroffenen Kinder, die Familien, die Schulgemeinschaft und die Betreuerinnen und Betreuer eine sehr gute und nahtlose Lösung. Aus unserer Sicht sollte auch mittel- und langfristig die Trägerschaft in kommunaler Hand verbleiben, um Stabilität und Qualität zu sichern. Kurzfristige Änderungen oder Ausfälle der privaten Anbieter, wie aktuell, führen sonst immer wieder zu Unruhe und Unsicherheit. Nicht zuletzt der Rechtsanspruch auf OGS-Betreuung ab dem kommenden Schuljahr unterstreicht die Wichtigkeit.
Für uns als Grüne und Linke ist klar, dass Schule viel mehr ist als Wissensvermittlung. Sie ist eine starke Sozialgemeinschaft, elementarer Bestandteil für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sorgt für soziale Integration, vermittelt Respekt, erklärt und lebt Demokratie. Dies beginnt in den Kitas, geht über den Schulbetrieb bis zur verlässlichen Betreuung am Nachmittag.
Unser Ziel bleibt deshalb klar: Kinder und Familien in Windeck brauchen dauerhaft eine stabile, hochwertige und verlässliche Betreuung.Dafür setzen wir uns weiter mit Nachdruck ein.
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