04.12.18 –
Liebe Windeckerinnen und Windecker,
Liebe Freundinnen und Freunde,
bereits mehrfach haben wir in den letzten Jahren vor den Gefahren des Breitbandherbizids Glyphosat - im Handel insbesondere unter dem Markennamen Roundup vertrieben - gewarnt. Mit der Übernahme des umstrittenen USKonzerns Monsanto steht Bayer nun in der Verantwortung. Die erste Millionenforderung eines krebsgeschädigten USBürgers ist kürzlich von einem Berufungsgericht bestätigt worden. Die Bayer-Aktien gingen daraufhin in den Keller. Umso mehr versucht der Bayer-Konzern, die Öffentlichkeit mit allen Mitteln davon zu überzeugen, dass kein Zusammenhang zwischen Krebserkrankungen und Glyphosat besteht. Dabei scheut das Unternehmen auch nicht vor irreführenden Falschaussagen zurück.
So sprach Bayer mehrfach von 800 Studien, die belegen würden, dass von dem Herbizid kein Krebsrisiko ausgehe. Recherchen der Berliner Tageszeitung taz haben nun jedoch aufgedeckt, dass diese Zahl maßlos übertrieben ist. Denn von den rund 800 von Bayer ins Feld geführten Studien befassen sich nur etwa 50 mit der Krebsgefahr von Glyphosat. Und die geben keineswegs allesamt Entwarnung. Damit konfrontiert, rudert Bayer nun zurück und will die Aussage plötzlich ganz anders gemeint haben.
Dieses Verhalten zeigt, wie verzweifelt der Chemiekonzern das umstrittene Ackergift auf dem Markt halten möchte, das von der Internationalen Krebsforschungsagentur als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft wurde. Zweifel gegenüber der Unbedenklichkeit von Glyphosat werden so sicher nicht ausgeräumt.
Die Windecker GRÜNEN setzen sich seit Jahren für eine pestizidfreie Gemeinde ein. Verzichten auch Sie auf Ihrem Grundstück auf den Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln. Die Gesundheit unserer Böden und des Wassers, unsere eigene Gesundheit und die Vielfalt der Pflanzen und Tiere in unserer Heimat sollten es uns wert sein!
Der Vorstand
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