04.12.2015

Eine Chance für Windeck

Ergebnisse der Windpotentialanalyse vorgestellt.


In der Ratssitzung vom 23. November wurde die Windpotentialanalyse präsentiert, die das Planungsbüro Hellmann & Kunze Reichshof (HKR) im Auftrag der Gemeinde Windeck erstellt hatte.

Gemäß dieser Studie würden sich Windkraftanlagen auf fast 700 Hektar des Gemeindegebietes lohnen. Die größte zusammenhängende Fläche auf der Nutscheid falle allerdings aus artenschutzrechtlichen Gründen aus der weiteren Planung heraus. Drei verbleibende Flächen empfiehlt der Gutachter Stephan Müller von HKR zur weiteren Prüfung: je ein Standort für maximal zwei Windräder bei Rieferath und bei Distelshausen und ein Standort für bis zu drei Windräder bei Ohmbach (nord-westlich von Leuscheid). Laut Ausagen des Gutachters würden drei moderne Windräder bei Ohmbach eine Leistung von zwanzig Millionen kwh erzeugen, was in etwa dem Gesamtverbrauch aller Windecker Haushalte entspricht.

Gegenüber den beiden anderen genannten Flächen habe das Areal bei Ohmbach auch den Vorteil, dass dort mit dem meisten Wind zu rechnen sei, dass die Zuwegung weitgehend vorhanden sei und die größten Freiflächen zur Verfügung stünden. Somit würden sich größere Rodungen erübrigen.
Für das Gelände bei Ohmbach ist bereits ein Artenschutzgutachten in Auftrag gegeben. Die Flächen bei Rieferath und Distelshausen sollten ebenfalls untersucht werden.

Spätestens wenn Ende 2016 die Ergebnisse des Artenschutzgutachtens für die Ohmbach vorliegen, sollten weitere Planungsschritte erörtert werden. Parallel dazu werden wir alles daran setzen, dass die Vorbereitungen zur Übernahme des Stromnetzes durch die Gemeinde und die Suche nach einem strategischen Partner fortgesetzt werden und zu einem für Windeck guten Ergebnis führen.

Für die Fraktion: Lisa Anschütz, Thomas Ritzer, Jakobus Bönisch

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