Jetzt den Stromanbieter wechseln

13.10.18 –

Dem Energiewandel auf die Sprünge helfen!

Liebe Windeckerinnen und Windecker,

per Gerichtsbeschluss konnte die von RWE in Auftrag gegebene Rodung des Hambacher Forstes gerade noch einmal gestoppt werden. Die zunächst verbotene und in letzter Minute doch noch genehmigte Großdemonstration hat noch einmal kraftvoll unter Beweis gestellt: Eine ganz breite Bewegung aus der Mitte unserer Gesellschaft lehnt den Raubbau an Natur und Landschaft ab. Kohleverstromung ist als Hauptverursacher des Klimawandels nicht länger zu verantworten. Nachhaltige Energienutzung mit Sonne, Wind, Wasser und Biomasse stehen zur Verfügung und müssen nur entsprechend von der Politik gefördert werden. Eine wirksame CO2-Steuer muss her, wie sie die GRÜNEN und z. B. das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung seit langem fordern.

Aber auch wir als Bürgerinnen und Bürger können und müssen den Klimawandel ganz entscheidend voranbringen, indem wir den konventionellen Energieanbietern mit ihren Kohle- und Atomkraftwerken den Stecker ziehen und zu einem Ökostrom-Anbieter wechseln.

Dieser Wechsel wird den Kund*innen ganz leicht gemacht. Teilen Sie einem echten Ökostrom-Anbieter per Brief, Fax oder E-Mail neben Ihrem Namen und Adresse mit, bei welchem Anbieter Sie zur Zeit Ihren Strom beziehen und dass Sie wechseln wollen. Den Rest erledigt der neue Anbieter für Sie. Oder Sie fragen jemanden, der bereits gewechselt hat. Der- oder diejenige wird sich über eine Prämie für die Werbung einer Neukundin / eines Neukunden freuen.

Mittlerweile tummeln sich auf dem Ökostrommarkt über 1.000 Firmen. Doch Vorsicht: Viele Ökostromanbieter entpuppen sich bei näherem Hinsehen als Teil eines größeren Konzerns wie RWE oder Vattenfall, die zwar auch Wasser- oder Windkraftanlagen in ihrem Strommix haben, aber durch Ihren Wechsel nicht zwangsläufig in neue alternative Anlagen investieren. Für die verbleibenden "konventionellen" Kund*innen erhöht sich durch Ihren Wechsel nur der Anteil aus fossilen Quellen wie Kohle oder Öl oder eben aus Atomkraft.

Deshalb gibt es zahlreiche Studien, die die Anbieter daraufhin untersuchen, ob sie tatsächlich zu 100% Ökostrom anbieten und nicht eine undurchsichtige Mischkalkulation betreiben. In einem ganz aktuellen Vergleich der Zeitschrift Ökotest schneiden bereits 19 Anbieter mit der Note sehr gut ab. Darunter die bekannten Ökostrompioniere EWS Ökostrom (Elektrizitätswerke Schönau), Ökostrom aktiv (Greenpeace Energy), LichtBlick Strom oder Naturstrom, aber auch Fair (Fair Trade Power Deutschland), Bürgerstrom (Bürgerwerke), Bremer Solidarstrom (Solidarische Ökonomie Bremen) oder BayWa Ökostrom 12 (BayWa Ökoenergie).

Wechseln Sie jetzt zu einem 100-Prozent-Ökostromanbieter und zeigen Sie damit den Klimakillern die rote Karte!

Es grüßt Sie ganz herzlich, der Vorstand der GRÜNEN in Windeck

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